Immer einen Besuch wert
Der Gasometer Oberhausen

Dirk Böttger
Dirk Böttger

Auch ein Wahrzeichen braucht eine Sanierung

Der Gasometer Oberhausen ist die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas. Er gehört zu den Panoramen und Landmarken sowie den Ankerpunkten der Route der Industriekultur und ist auch in die Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) eingebunden. 2019 wurde er als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ ausgezeichnet. Der Gasometer liegt in der Neuen Mitte von Oberhausen unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal. Nach rund 25 Jahren kultureller Nutzung wurde er umfassend saniert.

Konkret wurden die gesamten Außenhülle inklusive des Aufzugsschachts, 36 Dachhauben, die Rotunde, die Laterne, der Fundamentsockel und die Dachflächen von außen und innen saniert, sowie die Stromkapazitäten erweitert, die Hausalarm- und Gefahrenmeldeanlage erneuert und die Außenanlagen aufbereitet. Die Maßnahmen wurden gefördert durch Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, (BKM), das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitsalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen und den Regionalverband Ruhr (RVR) und hatten einen Umfang von 15,78 Mio Euro. Zuwendungsempfänger war die Betreiberin Gasometer Oberhausen GmbH. Der Entwurf stammt von Lindner Lohse Architekten BDA.

Dirk Böttger

Umfassende Arbeiten am Gasometer Oberhausen

Mit 117,5 Metern

ist der Gasometer die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas.

15,78 Mio. Euro

kosteten die Sanierungsmaßnahmen, die 2019 bis 2021 durchgeführt wurden.

Nach 25 Jahren

kultureller Nutzung wurde der Gasometer saniert und 2021 feierlich wieder eingeweiht.

Dirk Böttger
Dirk Böttger
pixabay